Archiv der Kategorie: Patagonien (Argentinien/Chile)

Beiträge von der Reise durch Patagonien (Argentinien/Chile)

Durchs chilenische Seengebiet auf die Carretera Austral

Von der chilenischen Grenze geht es durch eine grandiose Vulkan- und Seenlandschaft.

Der Vulkan Puyehue (im Hintergrund) ist im Juni 2011 ausgebrochen. Die Bäume konnten 1 Jahr keine Photosynthese machen und sind dann abgestorben, Aber es gibt schon wieder Sträucher und junge Bäume, ….

Man kommt sich vor wie in Mitteleuropa, saftig grüne Wiesen, rauschende Bäche und gut genährte Kühe, Schafe, …

In Cochamo erreichen wir nach mehr als drei Monaten wieder den Pazifik. Da für den nächsten Tag Dauerregen angesagt ist, mieten wir uns für 3 Tage eine nette Cabanja

Am Tag nach dem Regen erkunden wir Cochamó

Dann geht es noch 80 km auf teilweise Schotterstraße bis Caleta Puelche, wo wir auf die Carretera Austral treffen.

Wichtig ist immer 🤪 …

Durchs argentinische Seengebiet nach Chile

Der für längere Zeit letzte Abschnitt in Argentinien führt durch das argentinische Seengebiet zur chilenischen Grenze.

Die erste Station ist Villa Pehuenia am Lago Alumine mit dem Besuch des Vulkans Volcán Batea Mahuida

Zum Vulkan geht es immer wieder durch wunderschöne Araukarienwälder

Weiter geht es über 100 km dem Rio Alumine entlang nach Junín de los Andes.

Dann zum Lago Loloc und nach San Martin de los Andes.

In San Martin de los Andes fängt die Ruta de siete Lagos an. Diese Straße führt durch 2 Nationalparks und an 7 großen Seen vorbei. Alle kristallklar und entsprechend frisch 😁🥶. Die Landschaft ist wie im Salzkammergut nur alles 10 mal so groß und 10 mal weniger besiedelt.

Wir haben dabei innerhalb von 1-2 Stunden mehr Radfahrer getroffen als die ganzen 3 Monate vorher.

Zusätzlich fährt man noch über die kontinentale Wasserscheide, wo ein Fluss durch einen Fels in 2 Teile geteilt wird. Der eine Teil des Flusses fließt in den Pazifik, der andere in den Atlantik.

Villa la Agngostura ist vorerst der letzte argentinische Ort, wo wir einen Regentag abwarten, bevor es über den Paso Cardenal Antonio Samoré ins chilenische Seengebiet geht.

Papageien 🦜 gibts noch immer

Auf geht’s zur chilenischen Grenze.

Chile ist nach guten 3 Monaten wieder erreicht.

Wir sind in Patagonien!

Von Malargüe aus geht’s immer der Ruta 40 entlang in Richtung Süden. Zuerst noch auf Asphalt – aber dann für 80 km auf „feinsten“ argentinischen Ripio. Wo Flüsse fließen, blüht das Leben, ansonsten gibt es viel Pampa.

Die Abstände zwischen größeren Orten werden länger, aber mit Google Maps und IOverlander finden wir immer nette Campingplätze.

Mit dem Überschreiten des Rio Barrancas ist die Region Patagonien erreicht.

Ins Argentinische – Chilenische Seengebiet

In Patagonien ist das nächste Ziel das argentinische – chilenische Seengebiet. Um das zu erreichen, müssen noch einige km in langsam interessanter werdender Landschaft mit patagonischen Winden durchradelt werden.

Bei Gauchito Gil wurden wir super versorgt und durften auf Grund des patagonischen Lüftchens in seiner Gaststube übernachten

Über Las Lajas geht es dann in 2 Tagen ins Seengebiet. Nur die Araukarien Bäume und die argentinische Siesta unterscheiden sich vom Salzkammergut

In den letzten Tagen erlebten wir, wie sich die Flora in 2-3 Tagen total verändern kann. Von ausgedehnter Pampa in eine beeindruckende Seenlandschaft.

Und jetzt geht es weiter durch das argentinische Seengebiet. In einer guten Woche werden wir die Grenze nach Chile überqueren.