Sucre, die Hauptstadt Boliviens

Die Fahrt nach Sucre hört sich für Radfahrer für 2 Tage Anreise verheißungsvoll an. Es geht auf 100km von 4100m auf 2200m hinunter und dann auf ca 60km wieder auf 2800m hinauf. Ja, wenn nur nicht am späteren Vormittag immer ein starker Gegenwind (Sturm) aufgekommen wäre… .

Auf der Fahrt selbst gibt es keine landschaftlichen Highlights wie die letzen Tage, dafür merkt man, wie sich durch das Herunterfahren auf 2200m die Natur ändert. Es gibt auf einmal Wiesen, blühende Bäume, Vögel, Grillen, …. Auch die Märkte in den Orten werden bunter.

Am Ende des ersten Tages durften wir in Millares am Sportplatz der Schule campieren und waren bei den Kindern des Dorfes die Hauptattraktion.

Am zweiten Tag ging es dann gegen den Wind nach Sucre, wo wir ein nettes Hostal direkt neben dem Mercado Central und der Plaza Mayor finden.

Die Stadt Sucre

Erste Eindrücke von Sucre sammeln wir mit Pablo. Er ist eine Guide von den Free Walking Tours, die es weltweit gibt. D.h. man meldet sich für eine Tour an und es gibt keinen fixen Preis, sondern man zahlt das, was einem die Tour wert war.

Sucre selbst ist die alte Hauptstadt Boliviens. In La Paz sind zwar alle Ministerien und die Regierung, aber in Sucre ist der Oberste Gerichtshof. Aus Sicht von Pablo, dem Guide, gibt es in Bolivien 2 Hauptstädte 😀.

Sucre ist so um 1510 gegründet worden und man wähnt sich in einer Stadt in Andalusien

Auch für hungrige Radler ist im Mercado Central oder auf den Straßen gut gesorgt

Boliviens Unabhängigkeit von Spanien ist in der Casa de la Libertad dokumentiert.

Auch die Kathedrale ist sehenswert.

Da wir aber die gleiche Strecke nach Postosi nicht mehr mit dem Rad zurückfahren wollen, gehts morgen in 3 Stunden mit dem Bus zurück.

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